{"id":6330,"date":"2021-12-06T00:17:03","date_gmt":"2021-12-06T00:17:03","guid":{"rendered":"https:\/\/pruebas.nouensemble.com\/event\/auditory-passages\/"},"modified":"2021-12-06T00:17:03","modified_gmt":"2021-12-06T00:17:03","slug":"auditory-passages","status":"publish","type":"tribe_events","link":"https:\/\/www.schallfeldensemble.com\/de\/event\/auditory-passages\/","title":{"rendered":"Auditory Passages"},"content":{"rendered":"<p><!--:de-->Das Ensemble Schallfeld l\u00e4dt in Zusammenarbeit mit dem Grazer Kunstverein in seinem ersten Konzert zum Saisonauftakt im Herbst 2014 zu einem akustisch-visueller Rundgang am Schnittpunkt zweier Kunstbereiche ein. Im Dialog mit der laufenden Ausstellung \u201eRonald Jones 1987-1992\u201c werden pr\u00e4gende H\u00f6r- und Sehweisen in den Raum gestellt und hinterfragt. Dadurch erforschen wir nicht nur unsere individuelle Wahrnehmung, sondern erfahren in Konfrontation mit ikonischen Kl\u00e4ngen (wie denen der \u201enumber stations\u201c) und Objekten (das erste k\u00fcnstliche Herz) einen neuen Zugang zu unserem kulturellen Ged\u00e4chtnis aus Sicht der Kunst.<\/p>\n<h4><\/h4>\n<h4><\/h4>\n<h4><strong>Termin<\/strong>:<\/h4>\n<p>16.Oktober 2014 Palais Trauttmansdorff-Passage, 8010 Graz<\/p>\n<div id=\"yui_3_16_0_1_1412947672930_10743\" style=\"color: #000000; text-align: left;\">\n<div id=\"yui_3_16_0_1_1412947672930_10742\" style=\"text-align: left;\"><strong>Ausstellungsf\u00fchrung im ESC Medien Labor<\/strong> 19:30<\/div>\n<div style=\"text-align: left;\"><strong>Ausstellungsf\u00fchrung Grazer Kunstverein<\/strong> 20:00<\/div>\n<div style=\"text-align: left;\"><strong>Konzertbeginn:<\/strong> 20:30<\/div>\n<\/div>\n<p><strong>Eintritt<\/strong>: 5\u20ac\/3\u20ac, Mitglieder des Kunstvereins und Kulturpassinhaber frei \n<div  class=\" tatsu-icj0n2rmd99d6eaz tabs oshine-module\"  ><ul class=\"clearfix be-tab-header\"><li><a id=\"tatsu-icj0n2rmjeaqedh6\" class=\"\" href=\"#fragment-1-750250250\">Zum Konzertprogramm <\/a>  <\/li>\n<li><a id=\"tatsu-icj0n2rmke211brl\" class=\"\" href=\"#fragment-2-750250250\">Zur Ausstellung<\/a>  <\/li><\/ul><div id=\"fragment-1-750250250\" class=\"clearfix be-tab-content\"> \u00a0 Eine Galerie kann als ein Ort aufgefasst werden, wo unterschiedliche Kunstwerke und -gegenst\u00e4nde in r\u00e4umlicher als auch zeitlicher Nachbarschaft ausgestellt werden. Die Auswahl der auszustellenden Werke ist das Ergebnis einer kuratorischen Arbeit, deren Ziel es ist, Beziehungen zwischen den einzelnen Objekten herzustellen. Ob es sich nun um ein konkretes Thema oder eine abstrakte Idee handelt &#8211; in jedem Fall soll die spezifische Konfiguration der Gegenst\u00e4nde im Raum eine klare Vorstellung von der Konzeption der Austellung vermitteln. Dieses Konzert stellt das &#8222;H\u00f6ren&#8220; in den Mittelpunkt; \u00e4hnlich wie in einer Austellung sollen verschiedene H\u00f6rweisen durch entsprechendes &#8222;H\u00f6rmaterial&#8220; erfahrbar gemacht werden. Musikalisches, komponiertes H\u00f6ren trifft dabei auf sprachliches und r\u00e4umliches, orientierungshaftes H\u00f6ren. Soundscapes und Alltagskl\u00e4nge treten in Bezug zu den Zahlenketten der \u201enumber stations\u201c, kontrapunktiert von zeitgen\u00f6ssischen Kompositionen, die Instrumentales und Elektronisches verbinden. <strong>Ensemble Schallfeld<\/strong>: Andr\u00e9s Gutierr\u00e9z (Kurator), Matej Bunderla (Saxophon), Szilard Benes (Klarinetten), Margarethe Maierhofer-Lischka (Kontrabass), Lorenzo Derinni (Geige), Peter Venus (Sound, Video) <\/div><div id=\"fragment-2-750250250\" class=\"clearfix be-tab-content\"> \u00a0 Die Hauptausstellung ist eine Einzelpr\u00e4sentation des K\u00fcnstlers und Kritikers Ronald Jones (geb. 1952, Vereinigte Staaten) und wird von Jason Dodge in engem Dialog mit Krist Gruijthuijsen, dem Direktor des Grazer Kunstvereins, kuratiert. Ronald Jones wurde in New York Mitte der 1980er-Jahre dadurch bekannt, dass mittels unterschiedlichen formellen und minimalistischen Sprachen Geschichte als Medium untersuchte. Durch Gegen\u00fcberstellungen historischer Ereignisse, Innovationen, Entdeckungen, Gewalt und Angst erkundet er \u00fcber die Verbindung von scheinbar Unzusammenh\u00e4ngendem die komplexe Verflechtung von Vorf\u00e4llen, wie sie unsere eigene Wahrnehmung und jene der Welt definieren. Zu seinen Materialien geh\u00f6ren Steven Bikos Vernehmungszimmer, das erste k\u00fcnstliche Herz, St\u00fctztragen von Gef\u00e4ngnisgalgen sowie Teile des Pan Am Flugs 103, welcher durch einen terroristischen Anschlag \u00fcber Lockerbie in Schottland zerst\u00f6rt wurde. Jones\u2019 Arbeiten provozieren die Wahrnehmung von Minimalismus und Design, indem sie didaktische Methodologien einf\u00fchren, die unser Verst\u00e4ndnis von Autonomie untergraben. Ein Beispiel f\u00fcr die einzigartige Beziehung zwischen Inhalt und Form in Jones\u2019 Arbeit sind seine Skulpturen aus dem Jahr 1988, welche sich Brancusis geschmeidige und elegante \u00c4sthetik zu eigen machen und dabei als gestaltlose Bronze-Formen, die auf h\u00f6lzernen Sockeln verharren, eine erhabene Sch\u00f6nheit zur Schau stellen. Der geschichtliche Bezug wird bewusst mobilisiert, um das hoch modernistische Erbe und jegliche noch vorhandenen Auswirkungen zu brechen. Jones\u2019 Formen erweisen sich als vergr\u00f6\u00dferte Zellen, die mit Krebs und dem AIDS-Virus in Verbindung stehen und uns auf erschreckende Weise zu Bewusstsein \u00fcber unseren K\u00f6rper verhelfen, indem hier der sinnliche Empf\u00e4nger zum Voyeur des Todes wird. Die Neubewertung und Neupositionierung des politischen, sozialen und wirtschaftlichen Wertes von \u201eObjekten\u201c ist in der jungen zeitgen\u00f6ssischen Kunstproduktion zu einem zentralen Thema geworden. In diesem Sinn ist es auch zielf\u00fchrend, sich erneut mit Jones\u2019 bahnbrechender Arbeit zu befassen. Diese einmalige Ausstellung ist Jones\u2019 erste Pr\u00e4sentation seit seinem R\u00fcckzug als K\u00fcnstler Mitte der 1950er-Jahre und versammelt ausgew\u00e4hlte Arbeiten aus der Lehmann Collection, der Martin Kippenberger Collection und der Artelier Collection in Graz.<\/div><\/div>\n<!--:--><!--:en-->In collaboration with the Grazer Kunstverein, Ensemble Schallfeld invites to its season opening concert, presenting an audiovisual passage at the crossways of visual arts and sound arts. In dialog with the current exhibition at Kunstverein, featuring the work of Ronald Jones, different modes and ways of vision and listening are questioned and presented. Showing iconic sounds and objects, that have become a part of our collective cultural memory, and putting them in a new context, our everyday ways of hearing and seeing, our identity, is questioned. <strong>Ensemble Schallfeld<\/strong>: Andr\u00e9s Gutierr\u00e9z (curator), Matej Bunderla (saxophone), Szilard Benes (clarinets), Margarethe Maierhofer-Lischka (doublebass), Lorenzo Derinni (violin), Peter Venus (Sound, Video) <strong>Grazer Kunstverein<\/strong>: Krist Gruijthuijsen (curator) <strong>Date<\/strong>: 16.Oktober 2014 Palais Trauttmansdorff-Passage, 8010 Graz <strong>Beginning<\/strong>: 20.00h <strong>Tickets<\/strong>: 5\u20ac\/3\u20ac, members of Kunstvereins and Kulturpass member free<!--:--><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Ensemble Schallfeld l\u00e4dt in Zusammenarbeit mit dem Grazer Kunstverein in seinem ersten Konzert zum Saisonauftakt im Herbst 2014 zu einem akustisch-visueller Rundgang am Schnittpunkt zweier Kunstbereiche ein. 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